Zusammenarbeit im Team
Vom Sie zum Du – vom ich zum Wir
Teamentwicklung heißt gemeinsam wachsen, gemeinsam lernen, sich auf Nähe und Offenheit einlassen, miteinander arbeiten.
Die Art und Weise, wie Teammitglieder in Beziehung stehen, beeinflusst die inhaltliche Zusammenarbeit und macht sie in vielen Fällen erst möglich. Es gilt eine tragfähige Beziehung zu schaffen, in der ziel- und lösungsorientiert gearbeitet werden kann.
Teamentwicklung versteht sich als Beziehungsentwicklung, die das Ausschöpfen der Ressourcen innerhalb des Teams erst möglich macht.
In einem solchen Team werden Fähigkeiten und Kommunikation von jedem verlangt. Teamarbeit ist kein statischer Zustand oder fertiges Ergebnis, sondern ein Prozess, der immer wieder neu erarbeitet werden will.
Teamarbeit ist etwas Lebendiges.
Team ist eine Gruppe – aber nicht jede Gruppe ist ein Team.
Wo geschieht Teamarbeit?
· in der Identität der einzelnen Gruppe
· im fachlichen Austausch
· in regelmäßigen Besprechungen
Wie geschieht Teamarbeit?
· Teamarbeit ist Vernetzungsarbeit.
· Wir suchen nach gemeinsamen Lösungen und orientieren uns nach vorne: neu kreieren, überlegen, wagen, experimentieren. Wir arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen.
Wöchentliche Agenda:
· Personalrecht
· Terminabsprachen
· Fortbildungen/Buchempfehlungen/Fachliteratur
· Vorbereitung von Festen
· Absprachen zur Raumplanung
· Vorschriften und Checklisten
· Strukturierung von Projekten
· Auswertung der Gruppenarbeit
· Reflexion der pädagogischen Arbeit
· Einzelfallbesprechungen
· Elternarbeit
· Konzeptionsarbeit
· Referate zu Fachthemen
Professionelle Anforderungen
Die Erzieherinnen müssen pädagogisch qualifiziert sein.
Die Persönlichkeit der Erzieherinnen prägt die Atmosphäre und den Alltag in der „Villa Kunterbunt“. Neben einer offenen, lebensbejahenden Grundhaltung sind Spontaneität, Kreativität und Entscheidungsfähigkeit wichtige Voraussetzungen.
Die Erzieherinnen respektieren die Persönlichkeit eines jeden Kindes. Sie müssen sowohl die einzelnen Kinder als auch die sozialen Prozesse in der Gruppe beobachten.
Die Teamarbeit erfordert von den Mitarbeiterinnen Offenheit, Toleranz, Konfliktfähigkeit sowie die Bereitschaft, sich und ihre Handlungen zu reflektieren.
Sie sind bereit, sich kontinuierlich fortzubilden.
Halbjährlich werden in Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gesprächen Zielvereinbarungen abgesprochen und dokumentiert.
Entwicklungsprobleme
Stellt die Erzieherin eine Entwicklungsverzögerung im emotionalen, kognitiven, sprachlichen oder motorischen Bereich bei einem Kind fest, führen Leitung und Erzieherin ein gemeinsames Fördergespräch mit den Eltern.
Zum einen, um zu erfahren, welchen Eindruck die Eltern haben und zum anderen, um gemeinsam gezielte Förderschritte für das Kind zu entwickeln.
Bei Bedarf wird externes Fachpersonal einbezogen.
Praktikanten
Die Ausbildung der Praktikanten gehört zu den Aufgaben von Kindertagesstätten.
Da die Einführung in die praktische Arbeit vor Ort Teil der Ausbildung ist, wird unser Team durch Erzieher(innen) im Anerkennungsjahr und Blockpraktikanten unterstützt.
Die Anleitung übernehmen die Erzieherinnen.
Eine ständige Reflexion mit der betreuenden Erzieherin ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss des Praktikums. Zusätzlich haben die Praktikanten einmal im Monat die Möglichkeit, gemeinsam mit der Leiterin Erfahrungen auszutauschen und eventuelle Pro-bleme zu besprechen. Auf eine enge Zusammenarbeit mit der Fachschule für Sozialpädagogik legen wir großen Wert.
Ziel der Anleitung ist die Hinführung der Praktikantin bzw. des Praktikanten zu einem selbstständigen, reflektierten Arbeiten und die adäquate Vorbereitung auf das zukünftige Berufsleben.
Fortbildung
Fortbildung stärkt Professionalität. Kenntnisse können dadurch aufgefrischt, vertieft und aktualisiert werden. Alle Mitarbeiterinnen können Fortbildungsveranstaltungen besuchen.
Der Träger unterstützt diesen Wunsch der Mitarbeiterinnen nach Qualifizierung auch durch finanzielle Mittel.
Fachzeitschriften sind selbstverständlicher Teil der Einrichtung. Fachreferenten (z. B. Ernährungsberater) werden auch zu Elternabenden eingeladen.
Ein jährlicher Konzeptionstag ist fester Bestandteil des Terminkalenders.

