Eingewöhnung
Die Eingewöhnung der Kinder erfolgt nach dem Modell Laewen/Andres, die durch ihre Studien mehrfach belegten, wie wichtig eine feste Bindung an die Bezugserzieherin ist, bevor das Kind sich von seinen primären Bezugspersonen abnabeln kann.
Auf der Basis einer positiven, vertrauensvollen Bindung kann das Kind seine Welt erkunden. Es erfährt Orientierung, Autonomie und Sicherheit.
Nachgewiesen wurde, dass nicht eingewöhnte Kinder erhebliche Zeit zur Kontaktaufnahme mit anderen Kindern, kein Wohlgefühl in Ess-, Pflege- und Angebotssituationen haben und im ersten Betreuungsjahr häufiger erkranken als ihre Altersgenossen.
Die Eingewöhnung verläuft schrittweise in zwei bis vier Wochen. Zu Beginn ist die Erzieherin nur Begleitung und die Anwesenheitszeit in der Einrichtung reduziert.
Schrittweise übergeben die Bezugspersonen erst das Spiel, dann die Pflege und ganz zum Schluss die Schlafsituation an die Bezugserzieherin. Die Anwesenheit verlängert sich kontinuierlich nach individueller Verfassung des Kindes. Das Kind wird sensibel an die neue Lebenssituation herangeführt und hat in der Bezugserzieherin einen vertrauten Partner für schwere Stunden, aber natürlich in erster Linie, um die Fröhlichkeit in der „Villa Kunterbunt“ zu tanken.
Jede Familie erhält ein Eingewöhnungsgespräch, bei dem die individuellen Bedingungen für das Kind besprochen und festgelegt werden.

