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Unser Bild vom Kind

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Im Zentrum unserer Arbeit steht das Kind mit seiner in seinem eigenen Tempo ablaufenden sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Entwicklung.

Die Entwicklung des Kindes verläuft in Phasen. In jeder dieser Entwicklungsphasen hat das Kind besondere Bedürfnisse (Bindungen knüpfen, Ausprobieren von Nähe & Distanz usw.).

Diese Bedürfnisse werden von den Erzieherinnen wahrgenommen, begleitet und gefördert.

Ziele der pädagogischen Arbeit

Gemäß der Ausführungen von Prof. Loris Malaguzzi („Die hundert Sprachen des Kindes“) und Prof. Jesper Juul („Das kompetente Kind“) und verdeutlicht durch die Aussage von Konfuzius

„Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere mich.
Lass mich tun und ich verstehe!“

haben wir Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes. Es will sich selbst entwickeln und in allen Lebensbereichen lernen. Darum halten wir uns im Hintergrund und geben ihm nur so viel Begleitung und Unterstützung, wie es nötig ist, damit es Kompetenzerweiterung durch eigene Handlungen erfährt.

Durch sorgfältiges Beobachten fühlen wir uns in das Kind ein, bevor wir handeln. Wir warten ab, ob es eigenständig eine Lösung für sein Problem findet. Hierbei greifen wir seine momentanen Bedürfnisse auf, nehmen es ernst und vermitteln das Gefühl, ich bin für dich da und an dir interessiert.

Indem wir auf die individuellen Fähigkeiten und Begabungen jedes Kindes aufbauen, wollen wir seine Persönlichkeit und Handlungskompetenz erweitern und stärken.

Dabei berücksichtigen wir entwicklungspsychologische und gruppendynamische Aspekte einer ganzheitlich verstandenen Erziehungs- und Bildungsarbeit.