Pädagogischer Ansatz / Projektorientiertes Arbeiten
Gemäß dem Bildungsplan des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Kinder Ausgangs- und Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit und Planung.
Die Achtung vor dem Kind muss die Grundlage allen Denkens, Planens und Tuns sein!
Unser pädagogischer Ansatz fordert uns immer wieder aufs Neue heraus. Wir sind ständig aktiv, beobachten, begleiten und unterstützen die Kinder bei ihrer Weiterentwicklung und lernen jeden Tag Neues hinzu. Gemeinsam mit den Kindern erleben wir den Alltag, lernen miteinander und voneinander.
Bei unserer Arbeit lassen wir uns durch aktuelle oder zukünftige Ereignisse zu Hause, in der Kita oder im Erlebnisbereich der Kinder Impulse geben.
Beispiele hierfür sind Jahreszeitenrituale, Ausflüge und Feste, aber auch die Geburt eines Geschwisterkindes oder der Tod eines lieben Menschen sowie jegliche Anlässe, die die Kinder zum Denken und Staunen veranlassen.
Wir greifen die Ideen, Interessen und Fantasien spontan auf und entwickeln mit den Kindern Lernabenteuer. Der lebensnahe Bezug in allen Lernbereichen ermöglicht es, die Fähigkeiten zu erweitern, zu begreifen, mitzugestalten, eigene Gedanken einzubringen und sich selbst als wichtiges Mitglied der Gemeinschaft zu erfahren.
Daraus resultiert, dass die meisten Inhalte sich aus dem entwickeln, was Kinder und Erwachsene erleben und an Themen mitbringen. Im Vorhinein können wir nur Themen planen, die sich aus dem Jahreslauf ergeben.
Wir beziehen uns bei der Entwicklungsbegleitung auf das einzelne Kind und sein individuelles Lerntempo und orientieren uns bei der Kompetenzerweiterung am Stärkeansatz.
Die Rechte der Kinder sind für uns genauso wichtig, wie die der Erwachsenen (Eltern, Großeltern, Erzieherinnen ...). Im Umgang miteinander lernen die Kinder, dass aus Rechten auch Pflichten entstehen.
Partizipation ist ein Schwerpunkt unseres pädagogischen Ansatzes. Deshalb geht es bei uns um Mitsprache statt Bestimmung, um Beteiligung statt Anordnung, um Konsequenz statt Strafe.
Nur Spielen?


